Peer Kriesel
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Wimmelbild auf Papier
Pigmenttinte auf Papier
29,7cm × 21cm
2026
Das Werk wird ohne Rahmen verkauft.
Gegen Aufpreis ist eine Rahmung aber möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt auf.
Auf den Abbildungen ist die Zeichnung (als „Serviervorschlag“) gerahmt in einem 40cm × 30cm Objekt-Rahmen (schwarz).
Hinweis: Die Papierfarbe in den Abbildungen kann etwas vom Original abweichen – das Papier ist „creme-weiß“.
Peer Kriesels monochrome Wimmelbilder:
Eine surreale Reflexion der digitalen Gesellschaft
In seinen monochromen Wimmelbildern entfaltet Peer Kriesel eine faszinierende Synthese aus traditioneller Zeichenkunst und zeitgenössischer Gesellschaftskritik. Mit feinem Strich und gestischer Malweise bevölkert der Berliner Künstler seine Bildwelten mit einer Vielzahl skurriler Figuren und Fratzen, die in ihrer Gesamtheit einen visuellen Kommentar zur digitalen Informationsflut unserer Zeit darstellen.
Kriesels Wimmelbilder, die in ihrer Komplexität an die Werke Hieronymus Boschs erinnern, laden den Betrachter zu einer Entdeckungsreise in ein surreales Universum ein. Die scheinbar chaotische Anordnung der Figuren spiegelt dabei die Überforderung des menschlichen Bewusstseins angesichts der ständigen digitalen Reizüberflutung wider.
In jüngeren Werken experimentiert Kriesel zunehmend mit geometrischen Elementen und Linien, die das Chaos zu bändigen und zu strukturieren versuchen - ein künstlerischer Reflex auf den Wunsch nach Ordnung in einer zunehmend komplexen Welt. Die Monochromie verstärkt dabei den surrealistischen Charakter der Bilder und unterstreicht die Abstraktion von der Realität.
Kriesels Wimmelbilder sind somit nicht nur ästhetisch ansprechende Kompositionen, sondern fungieren gleichzeitig als kritischer Spiegel einer Gesellschaft, die sich im Spannungsfeld zwischen digitaler Transformation und dem Bedürfnis nach Authentizität und Originalität bewegt
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Peer Kriesel
Der Künstler Peer Kriesel, 1979 in Berlin geboren, beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Thema Identität und Werte im Zeitalter des digitalen Wandels und der digitalen Gesellschaft.
Es geht in seiner Arbeit um die Strukturierung und Ordnung von scheinbar chaotischen Informationen, um die Beschleunigung und Transformation der Kommunikation sowie um Werte, Originalität und Identität des Menschen.