Peer Kriesel
Aufgebaut
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Eine Surrealistische Zeichnung (Unikat) aus der Werkreihe der Übermalungen (Postkarten).
Aquarell/Acryl/Pigmenttinte auf Papier (Postkarte (Wien))
15cm × 10,5cm
2024
Das Werk ist gerahmt in 30cm × 24cm (Holz) mit Passepartout auf dunklem Hintergrund.
Peer Kriesels übermalte Postkarten
In seiner Werkreihe der Übermalungen transformiert Peer Kriesel alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Postkarten in faszinierende Kunstobjekte. Diese übermalten Postkarten repräsentieren eine kritische Auseinandersetzung mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Kommunikation und der damit einhergehenden Veränderung von Identität. Im Gegensatz zur flüchtigen digitalen Kommunikation unterstreichen die handschriftlichen Texte auf den Postkarten die Identität und Persönlichkeit des Absenders. Kriesel nutzt die vorhandenen Gestaltungselemente der Karte als Inspirationsquelle und lässt darauf seine charakteristischen "Fratzen" entstehen - filigrane, surreale Figuren, die in ihrer Gesamtheit ein dichtes Gewimmel bilden. Diese Übermalung schafft eine Verschränkung von Realität und Fiktion, wodurch beim Betrachter eigene Erinnerungen aktiviert werden. Das Werk thematisiert den Wert analoger Kommunikation und persönlicher Identitätsausdrücke im digitalen Zeitalter und reflektiert gleichzeitig die Flüchtigkeit von Informationen in unserer schnelllebigen Gesellschaft.
Hinweis:
Farben auf den Abbildungen können von den Original-Farben leicht abweichen.
Alle Maße sind Circa-Angaben und können im Original leicht abweichen.
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Peer Kriesel
Der Künstler Peer Kriesel, 1979 in Berlin geboren, beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Thema Identität und Werte im Zeitalter des digitalen Wandels und der digitalen Gesellschaft.
Es geht in seiner Arbeit um die Strukturierung und Ordnung von scheinbar chaotischen Informationen, um die Beschleunigung und Transformation der Kommunikation sowie um Werte, Originalität und Identität des Menschen.